Was ist das Ă„rzteverzeichnis Ă–sterreich Netzwerk?

Die Idee hinter dem Projekt

Das österreichische Ärzteverzeichnis wurde von uns, zwei Brüdern, gegründet, die eine schwere Zeit durchmachen mussten, als ihre Mutter am nephrotischen Syndrom erkrankte.

Als nephrotisches Syndrom bezeichnet man den Symptomenkomplex aus erhöhtem Eiweiß im Urin (Proteinurie > 3,5 g/d), erniedrigtem Eiweiß im Blut (Hypoproteinämie >60g/ L), erhöhten Blutfettwerten (Hyperlipoproteinämie) und peripheren Ödemen (bedingt durch Hypalbuminämie). Das nephrotische Syndrom ist ein Zeichen für die Schädigung der Nierenkörperchen (Glomeruli) bei verschiedenen Krankheiten mit Nierenbeteiligung.

Als man vergebens versuchte mit mehrmaligen Cortisonbehandlungen zu therapieren, war die Schulmedizin am Ende ihrer Weisheit. Die Ärzte teilten unserer Mutter mit, dass sie noch etwa acht Monate zu leben hätte. Wir waren natürlich sehr mitgenommen. Bis uns ein Arzt erzählte, dass er eine Therapeutin kenne, die unserer Mutter helfen könne, in dem sie ihr einen makrobiotischen Diätplan erstellen und durch alternative Therapie-
möglichkeiten, wie zum Beispiel Akupunktur, schröpfen, moxen und noch einiges mehr behandeln würde. Durch diese Methoden konnte meine Mutter ihre Nahrung richtig verarbeiten und ihre Nieren plötzlich wieder harnpflichtige Stoffe ausscheiden. Als meine Mutter damals zur besagten Therapeutin kam, sah sie verständlicherweise sehr mitgenommen aus. Aber glücklicherweise war sie immer schon eine willensstarke Person. Sie hielt sich strikt an den vorgegebenen Ernährungsplan, wurde mit verschiedenen Arten der Akupunktur (chinesischer, Yamamoto-Schädelakupunktur, koreanischer Handakupunktur, Ohrakupunktur), Schröpfen und noch einiges mehr, behandelt.

Heute, acht Jahre später, geht es ihr um Welten besser und wir wünschen ihr natürlich noch weitere 80 Jahre im Kreise ihrer Familie. Diese Erfahrung hat uns gelehrt, dass die Schulmedizin natürlich die erste Anlaufstelle ist mit ihrer schnellen Lösung für akute Probleme oder ihrer Diagnosemöglichkeit. Doch jeder hat zumindest einen Menschen in der Familie, der ein chronisches Problem hat und für diese Menschen ist die Komplementär-
medizin ein Segen. Was Gott sei Dank auch schon lange von der Ärztekammer erkannt und unterstützt wird. Deshalb möchten mein Bruder und ich unsere glückliche Erfahrung mit anderen Menschen teilen und den Ärzten das Überweisen der Patienten an solche Therapeuten erleichtern. Da die Gesundheit jedes Patienten das Wichtigste für jeden Arzt sein sollte, möchten wir den Ärzten mit diesem Heft den Kontakt zum kompetentesten Therapeuten in seiner Umgebung erleichtern. Der Arzt würde durch das Feedback seiner Patienten mit der Zeit auch für sich und seine Familie Kontakte kennenlernen, die in schweren Zeiten manchmal unbezahlbar sind. Unserer Meinung nach ist es enorm wichtig, dass Ärzte mit allen Therapeuten zusammen arbeiten, zum Wohle des Patienten.

Zum Abschluss möchten wir uns bedanken und hoffen, dass unser Projekt Menschenleben retten wird, wie es bei unserer Mutter der Fall war!